Solange wir schwimmen
von Julie Otsuka
Roman
Alice wird dement. Und dann wird auch noch ihr geliebtes Schwimmbad geschlossen. Sie baut immer mehr ab und muss schließlich ins Heim. Dort bekommt sie Besuch von ihrer Tochter. „Solange wir schwimmen“ von Julie Otsuka ist ein ergreifender Abschiedsroman, eine Geschichte über Erinnerung, Verlust und Zugehörigkeit.
In einer namenlosen Schwimmhalle trifft sich täglich eine bunte Gemeinschaft.
«In unserem „wirklichen Leben“ oben sind wir Vielesser, Nichtskönner, Hundesitter, Crossdresser, Strickverrückte (Nur noch eine Reihe), heimliche Hamsterer, unbedeutende Dichter, nachziehende Ehepartner, Zwillinge, Veganerinnen…aber unten, im Schwimmbad, sind wir nur noch eins von dreien: die Schnellen, die Durchschnittlichen oder die Langsamen.»
Dabei steht das Schwimmen als Symbol für Halt in einer sich wandelnden Welt. Mit sprachlicher Präzision und feinem Gespür für Zwischentöne schildert Otsuka, wie Menschen mit Krankheit, Migration und Veränderung umgehen. Der Stil ist ungewöhnlich, interessant gebaut. Wer literarisch anspruchsvolle, ruhige und dennoch tief bewegende Geschichten schätzt, sollte dieses Buch lesen. Es ist ein leises, aber nachhaltiges Leseerlebnis, das lange nachhallt.
Vorgestellt von Madlen Hofstetter Zangger
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